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Choreografie oder frei tanzen? Beides ist richtig

„Brauchen wir eine Choreografie für unseren Hochzeitstanz?“Diese Frage höre ich sehr oft – und meine Antwort ist immer dieselbe:

Es kommt ganz darauf an, was ihr euch wünscht.

Es gibt kein besser oder schlechter. Es gibt nur das, was euch Sicherheit gibt.


Was eine Choreografie bedeutet


Eine feste Choreografie heißt:

  • die Schritte sind vorgegeben

  • der Ablauf ist klar

  • oft gibt es Highlights wie Drehungen oder Hebefiguren


Für manche Paare ist das genau das Richtige.Sie möchten:

  • etwas Einstudiertes zeigen

  • einen klaren Ablauf haben

  • sich am Hochzeitstag an einen „Fahrplan“ halten


Diese Paare fühlen sich sicherer, wenn sie wissen: Was kommt als Nächstes?

Gerade am Hochzeitstag kann das enorm beruhigend sein.


Der Aufwand hinter einer Choreografie


Gleichzeitig darf man ehrlich sein: Eine Choreografie bedeutet mehr Zeit und Übung.

Denn:

  • es müssen nicht nur Schritte gelernt werden

  • sondern auch Übergänge, Aufstellungen und Abläufe

  • zusätzlich braucht es Übungszeit zu Hause


Je aufwendiger die Choreografie, desto mehr Vorbereitung ist nötig. Das ist weder gut noch schlecht – aber wichtig zu wissen, bevor man sich entscheidet.


Platz und Boden in der Location


Bevor ihr euch für eine Choreografie oder freies Tanzen entscheidet, solltet ihr unbedingt klären:

  • Wie viel Platz steht euch zum Tanzen zur Verfügung?

    Vom Platz hängt ab, ob die Gäste sich vor euch aufstellen, einen Halbkreis oder einen Kreis um euch bilden können.

  • Welcher Boden ist vorhanden?

    Der Boden beeinflusst, wie sicher ihr tanzen könnt und welche Schuhe ihr tragen solltet:

    • Fliesen mit breiten Fugen → hohe Schuhe können unsicher sein

    • Parkett, Vinyl oder glatter Boden → leichter zu tanzen


Wenn ihr diese Punkte vorher besprecht, könnt ihr eure Choreografie oder euren freien Tanz realistisch planen und euch von Anfang an sicher fühlen.


Frei tanzen – ohne festen Ablauf


Andere Paare spüren sehr schnell: „Eine Choreografie setzt uns unter Druck.“


Diese Paare:

  • möchten im Moment bleiben

  • sich nicht merken müssen, was als Nächstes kommt

  • haben Angst, eine Choreografie zu „vergessen“ oder durcheinanderzubringen


Für sie fühlt sich freies Tanzen oft:

  • leichter

  • ehrlicher

  • entspannter


Sie lassen sich von der Musik tragen, reagieren aufeinander – und genießen den Moment ohne inneren Zähler im Kopf.


Freiheit oder Struktur – was gibt euch Sicherheit?


Der entscheidende Punkt ist nicht die Frage Choreografie oder nicht, sondern:

Was gibt euch Sicherheit?


  • Gibt euch ein klarer Ablauf Halt? → Choreografie

  • Fühlt ihr euch freier ohne festen Plan? → freies Tanzen


Manche Paare wählen auch einen Mittelweg:

  • eine einfache Grundstruktur

  • mit festen Anfang und Ende

  • und viel Freiheit dazwischen


Auch das ist eine wunderbare Lösung.


Es gibt kein Richtig oder Falsch


Ein Hochzeitstanz muss nicht perfekt aussehen. Er muss sich richtig anfühlen.


Ob mit:

  • ausgefeilter Choreografie

  • oder ganz ohne feste Schritte


Euer Hochzeitstanz ist dann gelungen, wenn ihr euch:

  • sicher

  • verbunden

  • und wohl fühlt


Denn am Ende erinnert ihr euch nicht daran, ob jeder Schritt perfekt saß – sondern daran, wie sich dieser Moment angefühlt hat.

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Taktgefühl Hochzeitstanz​

Ich helfe Hochzeitspaaren ohne Tanzerfahrung, in wenigen Wochen einen einfachen, stimmigen Hochzeitstanz sicher zu tanzen – passend zu ihrem Lied, ihrem Ablauf und zu ihnen als Paar.

Der Hochzeitstanz wird dabei bewusst als fixe Paarzeit genutzt: ein Termin nur für sie zwei, ohne Hochzeitsorganisation, ohne Erwartungen von außen und ohne Leistungsdruck.

So entsteht ein Hochzeitstanz, der Nähe zeigt, Sicherheit gibt und sich für das Paar richtig anfühlt – nicht wie eine Pflicht, sondern wie gemeinsame Zeit.

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